Info

Hier findest du Informationen zu verschiedenen Themen.

Falls du dich angesprochen fühlst, dann ruf uns an, wir helfen dir gerne weiter!

Du kannst einfach unter

030 - 873 01 11

von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr

anrufen und bekommst schnell einen Gesprächstermin. Auch eine telefonische Beratung ist möglich, wenn du nicht in Berlin oder Umgebung leben solltest.

Informationen zu verschiedenen Themen

Anonyme Hilfe

Hast du Sorgen und Ängste?
Hast du Gedanken und Phantasien, die du für unnormal hältst?
Verletzt du dich selbst oder denkst darüber nach wie es wäre tot zu sein?
Hast du Probleme mit deinen Eltern oder Freunden?

Würdest du diese Probleme, Gedanken, Sorgen und Ängste gerne jemandem erzählen, hast aber Angst die Person könnte es deinen Eltern erzählen?
Würdest du deine Probleme lieber erzählen ohne deinen Namen zu nennen?
Es gibt die Möglichkeit dir Hilfe zu holen und dabei anonym zu bleiben!

Du kannst bei uns entweder eine Chat-Beratung machen oder dich anonym an einem unserer Standorte beraten lassen. Fasse den Mut deine Sorgen zu erzählen, melde dich bei uns! Du entscheidest, was du erzählen möchtest!

Du machst dir Sorgen um eine Freundin / einen Freund?

Was kannst du tun?
Versuche mit der Person zu sprechen.
Versuche zu verstehen wie es ihr/ ihm geht.
Vertrau dich jemandem an, versuche nicht allein damit fertig zu werden.
Informiere dich welche Hilfen es gibt und mache der Person Mut sich Hilfe zu suchen und diese anzunehmen.
Zeige ihr/ ihm, dass sie/ er nicht alleine ist und du sie/ ihn unterstützen wirst.
Biete an sie/ ihn zu begleiten, wenn sie/ er sich Hilfe holt.
Aber denke auch daran, dass deine Unterstützung begrenzt ist. Biete nicht mehr an, als du leisten kannst und willst.
Geäußerte Selbstmordgedanken sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Deswegen melde dich bei uns, auch wenn es dich nicht direkt betrifft. Wir helfen dir!

 

Selbstverletzendes Verhalten

Kennst du den Drang, dir etwas anzutun, um dabei Blut fließen zu sehen?
„Reparierst“ du so deine innere Welt, um Schwere oder auch Leere, Ängste und Wut, Verzweiflung, Unsicherheiten und Selbsthass nicht mehr fühlen zu müssen? Vielleicht treibt es dich immer wieder dazu, dich selbst zu verletzen, da die Beruhigung immer kleiner wird und deine Probleme dadurch nicht verschwinden?
Die Schnitte oder andere Verletzungen aber werden immer tiefer und größer und inzwischen
ärgern dich deine Narben?

Dann tu was dagegen und melde dich bei uns, wir helfen dir gerne weiter.

Hier ein Link zur Information (keine Beratung!):

RoteLinien ist eine Internet-Initiative, die speziell für Angehörige und Zugehörige von sich selbst verletzenden Menschen ins Leben gerufen wurde.

Selbsttötung – Suizid – „Selbstmord“

Fast alle Jugendlichen haben schon einmal darüber nachgedacht was wäre, wenn sie nicht mehr leben würden, wenn sie sich selbst töten, d. h. Suizid begehen würden.
Du bist also nicht allein mit solchen Gedanken und schon gar nicht deswegen verrückt.

Solche Suizidgedanken passen vielleicht eher zu deinem momentanen Lebensgefühl: Manchmal fühlst du dich sicher mit dem, was du kannst und willst und wie du fühlst, manchmal aber fühlst du dich vielleicht ganz klein und unfähig oder total verunsichert. Das kann sich auf deine Beziehung zu allen dir nahe stehenden Menschen beziehen. Vielleicht gibt es seit geraumer Zeit immer wieder Streit mit den Eltern und du findest, sie verstehen dich nicht oder sie schränken dich zu sehr ein, behandeln dich noch wie ein Kleinkind. Oder du bist sehr gekränkt, weil eine  Liebe nicht erwidert wird, vielleicht denkst du, nicht liebenswert zu sein. Oder du hast Stress in der Schule, in der Klassengemeinschaft, mit Lehrern, mit den Leistungsanforderungen.

Es könnte auch sein, dass du dich nicht attraktiv genug findest, dass du mit deinem Körper unzufrieden bist. Vielleicht hast du den Drang, dich selbst zu verletzen – oder du tust es bereits?
Bist du auf der Suche nach Lebenssinn, findest, dass die Welt so wie sie ist, schreckliche Seiten hat? Aber du weißt auch nicht, was oder wie du etwas ändern kannst? Zusammengenommen geht es dir vielleicht manchmal so, dass du nicht mehr weiter weißt. Es ist so ein Gefühl, wie in einem Tunnel gefangen zu sein.

Wir von neuhland möchten dich ermutigen, das Gespräch mit uns aufzunehmen. Du kannst einen persönlichen Termin mit uns vereinbaren, am besten telefonisch (tel.: 030-8730111, Mo-Fr 9-18 Uhr).

Denn Gespräche können dich entlasten, du kannst erleben, dass es immer einen Weg aus dem Tunnel heraus gibt und dass du aktiv werden kannst um zu verhindern, dass die Probleme sich weiter auftürmen und dir die Sicht versperren. Du kannst auch, wenn die Krise sehr zugespitzt ist und alle Lösungswege versperrt erscheinen, mit Zustimmung des Jugendamtes in unserer Krisenwohnung aufgenommen werden. Und dann werden wir gemeinsam mit dir und gegebenenfalls auch mit deiner Familie eine Lösung finden.

Einsamkeit

Einsamkeit ist,
wenn du dich alleine, verlassen und verloren fühlst,
wenn du das Gefühl hast ausgeschlossen, ausgegrenzt und ungeliebt zu sein,
wenn du niemanden zum Reden hast oder dich von allen missverstanden fühlst,
wenn du dir selbst auf die Nerven gehst und vor Langeweile nicht weiß, was du machen sollst, wenn du dir über die normalsten Dinge den Kopf zerbrichst.

Einsamkeit kann viele Gesichter haben. Wenn auch du dich einsam fühlst, dann fasse Mut und melde dich bei uns. Zusammen können wir einen Weg aus deiner Einsamkeit finden.

Mobbing

Du klickst vielleicht auf diese Seite, weil du dich fragst, ob das, was du gerade z.B. in deiner Klasse oder an deinem Arbeitsplatz wahrnimmst oder das, an dem du auf irgendeine Weise beteiligt bist, schon Mobbing ist. Und obwohl es in aller Munde ist und du sehr wahrscheinlich schon viel davon gehört oder selbst erlebt hast, fragst du dich vielleicht, ob das nicht eigentlich ganz normale Konflikte sind, wie sie beispielweise in der Schule alltäglich vorkommen.

Deswegen ist es vielleicht hilfreich, dass du hier gelandet bist.

Allein dadurch, dass du dir darüber klarer werden willst, kannst du dazu beitragen, an der quälenden Situation etwas zu verändern.
Denn Mobbing ist ein Zusammenwirken von Tätern und Opfern, Mitschülern und Lehrern, Gruppen und Einzelnen, die alle einen Teil dazu beitragen, dass jemand durch hinterhältige Anspielungen, Verleumdungen, Demütigungen, Drohungen, Quälereien oder sexuelle Belästigungen fertig gemacht werden kann (engl. mobbing = anpöbeln, fertigmachen).

Es gibt die Angreifer, die aus Langeweile, Anerkennungsdruck, Frust oder einfach nur aus allgemein menschlichem Neid, Missgunst oder Böswilligkeit mit mehr oder weniger systematischen Angriffen, das Ziel verfolgen, eine Mitschülerin oder einen Kollegen fertig zu machen.
Solche Angriffe richten sich auf:

  • die Möglichkeiten sich mitzuteilen (z.B. durch Einschüchterung in Form von ständiger Kritik, abwertende Blicke, mehr oder weniger offene Drohungen)
  • die sozialen Beziehungen (z.B. indem man wie Luft behandelt wird, der Kontakt zu anderen Mitschülern mit Drohungen verhindert wird)
  • das soziale Ansehen (z.B. werden Gerüchte verbreitet, irgendein individuelles Merkmal wird herausgegriffen und lächerlich gemacht, Demütigungen durch öffentliche Beschimpfungen oder sexuelle Belästigungen).

Dazu gehören Mitschülerinnen oder Kollegen, die mitmachen oder wegschauen. Vielleicht sind sie erst einmal froh, nicht zu den Opfern zu gehören. Sie sind wahrscheinlich erleichtert auf diesem Wege dazuzugehören, zu denen, die in der Klasse oder am Arbeitsplatz was zu sagen haben. Oft ist die Angst davor die sichere Seite zu verlieren so groß, dass völlig ausgeblendet wird, was dem Mitschüler oder der Kollegin angetan wird.

Dazu gehören in der Schule die Lehrer, die diese Probleme in der Klasse entweder nicht sehen oder herunterspielen. Vielleicht wissen sie nicht, wie sie damit umgehen sollen oder sie finden es wichtiger, dass ihr "Kasten" nach außen sauber bleibt ("in meiner Klasse gibt es so was nicht").

Dann gibt es natürlich die Angegriffenen, die dadurch nicht selten in eine Situation kommen, in der sie völlig vereinsamt, ausgeschlossen und ohne jeden Fürsprecher sind, teilweise so verunsichert, dass sie an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln ("wenn das alle sagen, dann wird da ja was dran sein"). Gerade dadurch, dass die Angreifer ihre Gründe im Dunkeln lassen, entsteht eine Atmosphäre der Verschwörung auf die der Angegriffene mit
Verwirrung reagiert, was dann die Mitschüler wiederum belustigt. Es entsteht ein Teufelskreis zunehmender Verunsicherung mit zum Teil massiven psychischen und physischen Folgen. Zunächst treten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf. Das Denken kreist zunehmend um die erlittenen Quälereien. Daraus können sich Identitäts- und Selbstwertkrisen oder einfach Erschöpfungszustände und Versagensängste ergeben: Die Folge sind nicht selten ein Einbruch in den schulischen Leistungen, bei besonders schwerwiegendem Mobbing kommt es sogar zu Suizidversuchen.

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen: was mache ich denn mit dem was ich jetzt mehr weiß oder schon gewusst habe? Ich hoffe, dass deutlich geworden ist, dass Mobbing keine Spielerei ist und das es nicht nur Täter und Opfer gibt und dass es nicht reicht zu sagen, die Opfer müssen halt selbstbewusster sein oder die Täter müssen von der Schule fliegen, sondern dass es ein Zusammenspiel von allen Beteiligten ist, bei allem Verständnis für die Ängste, auch die, die "nur" zuschauen, die mit lachen, die wegschauen.

Glaubst du von Mobbing betroffen zu sein, dann suche dir Rückhalt und Unterstützung bei Verbündeten in deiner Klasse und sichere dir Zeugen für die Übergriffe. Wende dich an Eltern oder Lehrer, um aus dieser Umklammerung rauszukommen oder sprich zumindest mit Mitschülern, bei denen du ähnliche Erfahrungen vermutest. Gibt es niemand, mit dem du über deine Situation sprechen kannst, hol Dir professionelle Hilfe und melde dich bei uns, wir helfen dir gerne weiter!

Borderline

Borderline ist, wenn du nicht weißt, wer du eigentlich bist,
wenn in dir ein Gefühl von Leere ist,
wenn du heftig streitest, aber nicht weißt, warum,
wenn du beharrlich schweigst, obwohl du reden solltest,
wenn du in tiefe Wut gerätst und nicht so richtig weißt warum,
wenn dein Verhalten extrem wechselt, wenn du einen Menschen mal toll findest und
dann wieder ohne Grund verteufelst,
wenn du liebst und gleichzeitig hasst,
wenn du sehr schnell intensive und wechselnde Beziehungen eingehst,
und trotzdem nicht findest, was du suchst,
wenn du nicht ertragen kannst, dass du verlassen wirst,
wenn du dich selbst verletzt oder dich umbringen willst.

…all das sind mögliche Symptome der Borderline-Erkrankung. Wenn du dich im Beschriebenen wiederfindest und das Leben zwischen den Extremen kennst, dann fasse Mut und melde dich bei uns! Wir helfen dir aus dem Gefühlschaos herauszukommen.

 

Bin ich verrückt?

Hilfe! Bin ich verrückt?

Wahrscheinlich bist du auf unserer Seite gelandet, weil du dich in einer Krise befindest, mit deinem Leben im Moment sehr unzufrieden bist und nicht so recht weißt was eigentlich mit dir los ist.
Du fühlst dich vielleicht niedergeschlagen, hast keine Lust zu gar nichts und machst dir schwere Gedanken über Dinge, mit denen du früher gelassener oder sorgloser warst? Vielleicht bemerkst du Ängste vor bestimmten Situationen, in denen es unangenehm werden könnte für dich, oder du hast so eine unbestimmte Angst vor der Zukunft oder ob du das schaffen wirst, was du dir so vorgenommen hast. Vielleicht kommst du im Unterschied zu früher schneller und heftiger in eine Wut, die du nur schwer bremsen kannst und wo du dir manchmal selbst ganz fremd bist. Vielleicht gibt es Gedanken, die du nicht abstellen kannst. Du kommst mit deinen Freunden nicht klar oder hast kaum welche. Und vielleicht denkst du manchmal daran, mit dem Leben Schluss zu machen und bist vielleicht sehr erschrocken über dich.

Und immer wieder taucht so eine Frage auf: Ist das noch normal was ich da erlebe oder bin ich verrückt? Und wenn ich verrückt wäre, dann müsste ich ja Pillen essen oder käme in die Psychiatrie. Hilfe! Dann will ich lieber, dass es keiner merkt, dass ich mich so komisch fühle oder beunruhigende Gedanken habe oder mich manchmal so seltsam verhalte. Halt! Nicht so schnell.

Wenn du dich in irgend einem Punkt des oben Beschriebenen wiederfindest, erlebst du erst mal etwas, was jeder kennt – und die das Gegenteil behaupten, trauen sich nur nicht darüber zu sprechen - und du erlebst etwas, was in begrenztem Maße zum Jugend- und jungen Erwachsenenalter dazugehört und Ausdruck der vielen Ein- und Umbrüche in diesem Alter ist. Das heißt noch lange nicht, dass du eine seelische Erkrankung hast, die mit psychologischer Beratung, Psychotherapie oder psychiatrisch, d.h. auch mit Medikamenten behandelt werden sollte. Wichtig bei der Beurteilung ist beispielsweise wie viele der genannten Beschwerden du hast, wie intensiv die sind und wie lange du dich damit schon herum plagst. Um bei der Beurteilung mehr Klarheit zu bekommen, mit dem Ziel bestmöglich helfen zu können, ist es wichtig, das Gespräch mit Fachleuten zu suchen.

Der einfachste Weg ist z.B. unsere oder eine vergleichbare Beratungsstelle aufzusuchen. Da bekommst du sehr rasch einen Termin mit einer/m erfahrenen Psychologin/en, die/der im Gespräch mit dir solche Fragen klären kann. Das kostet nichts und niemand muss davon erfahren. Und sehr wahrscheinlich wird sich deine Beunruhigung um die Frage „Bin ich verrückt?“ sehr rasch legen.

Stress zu Hause: Ich halte es nicht mehr aus

„Ich kann nicht mehr mit meinen Eltern reden“

„Meine Eltern streiten nur noch“

„Ich werde wie ein kleines Kind behandelt“

So oder ähnlich äußern sich Jugendliche, die Stress zu Hause haben. Vielleicht leidest du ebenfalls unter oft schon lang anhaltendem Streit in deiner Familie und willst, dass sich etwas ändert.
Viele Eltern leben getrennt und streiten sich weiter. Die Jugendlichen werden in den Streit einbezogen und wissen irgendwann nicht mehr, wie sie es beiden Elternteilen recht machen können. Manchmal gibt es neue Partner von Mutter oder Vater, die auch noch ihren Senf dazugeben...!
Geschwister können anstrengend sein, die Wohnung ist zu klein, das Geld knapp. Vor allem, wenn ein Elternteil arbeitslos ist und zu Hause nichts mit sich anzufangen weiß, kommt dir vielleicht der Gedanke, einfach abzuhauen.
Du hast resigniert und siehst keinen anderen Lösungsweg mehr als die Familie zu verlassen.  

Oft hilft es, Familiengespräche zu führen. Da ist jemand, der allen zuhört und mit euch nach Lösungen sucht. Entweder könnt ihr dann wieder gut miteinander auskommen oder es wird nach einem Wohnplatz für dich außerhalb der Familie gesucht, in einer Wohngemeinschaft oder im betreuten Einzelwohnen.
Melde dich bei uns und wir suchen gemeinsam nach Lösungen.

Ein Elternteil ist psychisch krank

Ein Elternteil zieht sich oft in seine eigene Welt zurück, ist niedergeschlagen und ohne Energie.

Oder er ist voller Tatendrang, ruhelos und häufig grundlos aggressiv.

Oder ein Elternteil ist zwanghaft ordentlich und sauber. Er wiederholt gewisse Dinge wie Putzen, sich waschen, etc. übertrieben oft und erwartet das auch von dir.

Oder ist ein Elternteil übertrieben ängstlich und verdächtigt Fremde ohne Grund, ihm schaden zu wollen.

Hat das Verhalten/die psychische Krankheit deines Elternteils Auswirkungen auf dich und eure Familie? Musst du dich oft um den Haushalt und deine Geschwister kümmern, weil deine Mutter/dein Vater nicht dazu in der Lage ist?

Machst du dir Sorgen um dein Elternteil?

Hast du Angst selbst psychisch krank zu werden?

Hast du Angst anderen von deinen Problemen zuhause zu erzählen, weil sie dich auslachen oder dich auch für psychisch krank halten könnten?

Hast du Angst, dass man dich deinem Elternteil wegnimmt?

Denkst du es geht nur dir so?

Deine Sorgen und Ängste sind verständlich, doch es ist wichtig, dass du mit ihnen nicht allein bleibst.
Es wichtig, dass du dich jemandem anvertraust.
Du bist nicht die einzige Person, der es so geht, über 100.000 Kinder in Deutschland haben eine psychisch kranke Mutter oder einen psychisch kranken Vater.

Fasse den Mut dich jemandem anzuvertrauen; einem Lehrer, einem Freund, einer Freundin, einem Verwandten.
Melde dich bei uns, um (anonym) über deine Probleme zu reden. Gemeinsam werden wir Wege finden, wie wir dir uns deiner Familie helfen können.

Missbrauch und Gewalt

Vielleicht bist du zufällig auf diese Seite geraten. Vielleicht suchst du nach Informationen und möchtest herausfinden, wie du aus deiner Zwickmühle herauskommen kannst.

Hast du Gewalt erlebt?

Von wem?

Was wurde dir angetan?

Wem bist du ausgesetzt?

Es gibt noch viele die etwas Ähnliches erlebt haben und einen Ausweg suchen oder inzwischen einen Weg gefunden haben.
Es lohnt sich einen Weg zu suchen. Wenn du Gewalt ausgesetzt warst oder bist, dann wird der Täter oder die Täterin wissen, was er oder sie tun müssen, damit du schweigst. Dein Schweigen gibt den Tätern die Macht weiterzumachen, dich in Schach zu halten und nicht zuletzt über dich zu bestimmen und den Kreislauf der Gewalt fortzusetzen. Doch du bist in der Lage diesen Kreislauf zu unterbrechen. Der erste Schritt dazu ist dies zu entscheiden.
Hilfe und Unterstützung findest du bei uns. Du kannst einfach unter 030/8730111 von Mo-Fr 9-18 Uhr anrufen und bekommst schnell einen Gesprächstermin. Wenn du nicht in Berlin oder Umgebung leben solltest, ist auch eine telefonische Beratung möglich.


Wir wollen dich unterstützen und gemeinsam herausfinden

  • was passiert, wenn du nicht mehr schweigst
  • wie du dich vor Gewalt und Androhungen schützen kannst
  • welche Personen dir helfen können und wem du dich anvertrauen kannst

Wir wissen, dass es schwer ist, sich jemandem anzuvertrauen und dass das manchmal auch  viel Zeit braucht, deswegen entscheidest du in den Gesprächen was, wann und wie viel du erzählen willst. Fasse Mut und melde dich bei uns!